Kennt ihr das? Nach der lauten, bunten Lieblingsserie ist das Kind völlig fahrig oder rastet beim Ausschalten aus. Das Problem ist meist nicht die Dauer, sondern die Mache dieser Formate.
Reizüberflutung pur
Hektische Serien arbeiten mit rasenden Bildschnitten und Dauer-Action. Das kindliche Gehirn kann das nicht verarbeiten und schlägt Alarm: Stresshormone wie Cortisol werden ausgeschüttet. Das Kind ist innerlich im „Kampf-oder-Flucht“-Zustand. Beim Ausschalten entlädt sich diese aufgestaute Energie – das Kind wird „hibbelig“. Zudem gewöhnt das ständige Dopamin-Feuerwerk das Gehirn an ein unnatürliches Tempo. Echtes Spielen wirkt danach plötzlich „langweilig“.
Ab wann überhaupt fernsehen?
• Unter 3 Jahren: Am besten gar nicht. Das Gehirn lernt durch echtes, dreidimensionales Begreifen.
• Ab 3 Jahren: Max. 15–20 Minuten am Tag, am besten gemeinsam.
Die perfekten ersten Serien
Setzt auf „Slow TV“! Keine wilden Kameraschwenks, keine Bösewichte, natürliche Geräusche.
Unser Tipp: Genau aus diesem Grund haben wir in unserer Kinderwelt-App Eriks Fundus die besten und pädagogisch wertvollsten Filme und Serien für euch recherchiert. Wir zeigen euch dort handverlesene Formate (wie Der kleine Bär oder Die Sendung mit dem Elefanten), die das kindliche Nervensystem schonen, erden und vor allem eines tun: Lust auf echte, handfeste Abenteuer draußen in der Natur machen!
Die freie, pädagogisch wertvolle App "Eriks Fundus" ist jetzt erhältlich in den App Stores.
Medien können eine Bereicherung sein, wenn sie das Tempo der Kinder respektieren. Aber das allerbeste Programm läuft am Ende immer noch draußen vor der Tür.
Kennt ihr diesen "Medien-Kater" bei euren Kindern? Wie handhabt ihr das? Schreibt es in die Kommentare!
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